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: : Freitag, 19. Oktober 2018 : :

Nachwuchsdramatiker*innenwettbewerb 2019 - Leben in der digitalen Gesellschaft

Die Ausschreibung - Dramatiker*innenwettbewerb 2019

Das Theater im OP (ThOP), die Bühne der Universität Göttingen, schreibt 2019 zum achten Mal einen Wettbewerb für Nachwuchsdramatiker*innen aus.

Hier haben junge Bühnenautor*innen die Chance auf die Uraufführung ihres Dramas: Dem/der Gewinner*in winkt die Uraufführung des Werkes an einem der größten Studententheater Deutschlands und Europas im Jahr 2020.

Wir freuen uns besonders über Werke junger Autor*innen, das Alter ist jedoch kein Kriterium für die Einstufung oder Bewertung der Texte. Diese werden von der Jury ohne Kenntnis der Namen der Autor*innen, ihres Alters oder Geschlechts, ihrer Herkunft usw. beurteilt.

Das Thema unseres diesjährigen Wettbewerbs lautet „Leben in der digitalen Gesellschaft“.

Gesucht sind Stücke, die sich mit der Frage auseinandersetzen, wie digitale Medien sich auf das Zusammenleben von Menschen auswirken: Zum Beispiel verändert Digitalisierung die Arbeitswelt, es wird von der Arbeit 4.0 gesprochen. Diese neue Arbeit bringt Erleichterungen durch neue Software und Erschwernisse durch große Lernleistungen mit sich.

Arbeitnehmer*Innen sehen sich durch die Arbeit 4.0 in ungekannten Situationen: Von Entlastung und Euphorie bis Überflüssigkeit und Frustration ist das Spektrum der Emotionen gestreut. Digitalisierung verändert auch die zwischenmenschlichen Beziehungen. Soziale Netzwerke nehmen zum Beispiel enormen Einfluss auf unsere Kommunikation.

Wir sind nahezu immer erreichbar, können uns über große Distanzen mit Menschen flexibel und schnell verständigen. Sehen uns aber gleichsam unter Druck zu sprechen und uns zu rechtfertigen, wenn wir nicht erreichbar sind. Wie verändert das unser Sozialverhalten und unsere Zwischenmenschlichkeit oder vereinsamen wir vor den Bildschirmen mit virtuellen Bekanntschaften? Digitalisierung bedeutet auch Eingriff in die Privatsphäre. Unternehmen und Betreiber von Webseiten und Netzwerken sammeln Daten. Der Staat will gezielt Daten von Menschen speichern und Auswerten, vor allem unter dem Vorwand von Sicherheit – wie weit ist der Schritt zu Orwells 1984?

Aber riesige Chancen bietet die Digitalisierung Entwicklungsländern. Digitale Infrastruktur und Verwaltung werden dort zu Vorzeigeprojekten. In der Geschichte sieht man regelmäßig eine Kontinuität von Ablehnung gegenüber dem Neuen. Parallel dazu eine andere Gruppe, die die Neuerungen willkommen in ihre Arme schließt.

Die Digitalisierung vollzieht einen Spagat zwischen Chancen und Risiken, erzeugt Utopien und Dystopien und irgendwo dazwischen ist der Mensch und sieht sich den Veränderungen gegenüber. Der Fokus der Texte soll genau auf diesen Veränderungen liegen: Wo kommen sie her, wie vollziehen sie sich oder, in die Zukunft gerichtet, wohin werden sie führen?

Fällt euch dazu etwas ein? Dann müsst ihr Folgendes beachten: Das Ganze soll in dramatischer bzw. in für die Bühne geeigneter Form verfasst werden. Folgende Formalia gilt es zu berücksichtigen:

Einsendungen bitte an:
Georg-August-Universität
Seminar für Deutsche Philologie
Theater im OP
Stichwort: NDW 2019
Käte-Hamburger-Weg 3
37073 Göttingen

E-Mail: thop@gwdg.de
Telefon: (++49) (551) 39 22177
 
Wir freuen uns auf zahlreiche Einsendungen!

Rückblick - Dokumentation der vergangenen Wettbewerbe

 

2018 - »Gelbe Wüste/Rosa Raum«

2015 - Ausgefallen. Warum - steht hier

2013 - »Nach dem Fall«

2011 - »Und wovon träumst du nachts?«

2009 - Dramen aus der Yuccapalme

2007 - »Mensch - Gesellschaft - Revolution«

2005 - »und, was wird aus mir?«

 

 

Die letzte Änderung war am: 19.09.2018