aktuell | spielplan | karten | mitmachen | kontakt | fundus | gästebuch
alle infos in unserem newsletter
: : Freitag, 24. Mai 2013 : :

Bis dass der Tod ...
Schwarze Komödie nach Chass Palminteri

Die Abgründe der Liebe
Kritik des GT zur Premiere

Gefesselt an eine schwarzen Lederstuhl sitzt Margie in ihrem Büro und wartet auf den Schuss, der sie ins Jenseits befördern soll. Doch Todesangst ist ihr nicht anzusehen. Sie wirkt seltsam abgeklärt, als der Auftragskiller Tony ihr eröffnet, ihr eigener Mann habe ihn damit bauftragt, sie zu töten. Er soll zuschlagen, sobald dieser sein sicheres Alibi durch zweimaliges Klingeln des Telefons bestätigt.
"Bis dass der Tod ..." ist Titel des Wunschfilm-Stücks im Theater im OP, eine bitterböse Komödie, in der der heilige Eid der Ehe durchaus beherzigt wird - in der wörtlichsten seiner Bededutungen. Helle Körner und Stefanie Lüke bringen das Stück nach dem Film "Der Hochzeitstag" von Chazz Palminetri auf die Bühne.
Die Zeit, in der Tony (Nicolas Fiedel) auf das Okay seines Auftraggebers (Sven Bosselmann) wartet, nutzt Maggie (Julia Hanß), um ihm ins Gewissen zu reden, und so schafft sie es, seine menschliche Seite zum Vorschein zu bringen. Es entstehen intime Momente zwischen den beiden, und Maggie bringt Tony dazu, sie freizulassen.
"Bis dass der Tod ..." ist ein geschicktes Spiel der Täuschung, bei dem keiner der drei Protagonisten weiß, woran er ist. Nach und nach offenbaren sich die dunklen Seiten der Charaktere und mit ihnen die Abgründe der Liebe. Dabei mangelt es nicht an absurden und komischen Situationen. So ruft Tony immer wieder seinen Therapeuten an, während er Magie mit der Pistole in Schach hält.
Schwarzer Humor und überraschende Wendungen vereinigen sich in dieser spannenden und kurzweiligen Umsetzung des Palminteri-Stoffes - überzeugend gespielt von den drei Hauptdarstellern.

Andrea Haske, GT vom 10.10.2003


bis 01.06.2013
Danse Macabre
Revue aus dem Warschauer Ghetto
ab 12.06.2013
Midsummer Night's Dream
English Drama Workshop
In eigener Sache
Wir über uns
Das ThOP
Kulturbonus


ab 17.04.2013
Die sexuellen Neurosen unserer Eltern
Lukas Bärfuss
bis 30.03.2013
Es muss ja nicht immer Shakespeare sein
Daniel Stenmans


SA., 04.10.
DI., 07.10.
MI, 08.10.
FR., 10.10.
SA., 11.10.
MO., 13.10.
DI., 14.10.
FR., 17.10.
SA., 18.09.
Beginn : jeweils 20.15 Uhr




Die letzte Änderung war am: 12.10.2003