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: : Donnerstag, 21. Juni 2018 : :
009 | oktober
 

Eine morbide und komische Welt
Unschuld
nach Dea Loher (Vorbericht des TagesSatz)
»Wünsche, die aus Plastik sind« - Kritik des GT

Unschuld - Dea Loher

„Wir wären alle gern unschuldig“, stellt Frau Habersatt fest. Die verzweifelt-komische Frau bittet wildfremde Menschen um Vergebung – für Verbrechen, die sie gar nicht begangen hat. Unschuldig wären auch gern Fadoul und Elisio, zwei illegalisierte Migranten. Die Angst vor der drohenden Abschiebung hielt sie davon ab, einer Frau das Leben zu retten. Aber woher soll die Vergebung kommen?
Während Fadoul den Gott aus der Tüte beschwört, macht sich Elisio auf, um die Geschichte der ertrunkenen Frau zu erfahren. Dabei trifft er auf Franz, einen Versorger von Verstorbenen und seine Frau Rosa, die aussieht wie eine Tote. – Doch auf der Suche nach Liebe und Vergebung scheitern sie alle an der Unzuverlässigkeit der Welt. Dass die Welt, in der wir leben, keine Sicherheiten bietet, weiß auch die blinde Tänzerin Absolut, deren Lebensbejahung ansteckend und verwirrend zugleich wirkt. Ein Lichtblick in einer seltsamen Welt, in der immer mehr Menschen freiwillig den Tod suchen.

Dea Loher ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen Gegenwartsautorinnen. In „Unschuld“ zeichnet sie das Leben von neun Menschen, die sich alle zugleich - und dennoch allein - mit den großen Fragen und den kleinen Alltäglichkeiten des Lebens konfrontiert sehen. Immer wieder verschwimmen dabei die Grenzen von Wirklichkeit, Wahrnehmung und Zeit. Der Zuschauer bewegt sich mit den Figuren des Stückes, durch eine traurige und groteske, morbide und komische und vor allem unzuverlässige Welt.

Inszenierung: Julia Fischer


Woyzeck
Georg Büchner
Woyzeck
23./27.06. + 03.07.


Gelbe Wueste/Rosa Raum
Uraufführung
Blick zurück
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Beginn 20:15 Uhr
24
OKTOber
SA 20.15 Unschuld Karten
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Die letzte Änderung war am: 24.10.2009